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Ökologische Landwirtschaft

 

Ökologische Landwirtschaft produziert im Einklang mit natürlichen Prozessen. Künstliche Düngemittel und synthetische Pflanzenschutzmittel werden nicht verwendet, um die Umwelt und die Grundlagen der Landwirtschaft selbst (Boden, Wasser, Luft, Flora, Fauna) zu schonen und natürliche Gleichgewichte zu erhalten. Dafür ist eine gute Kenntnis der natürlichen Abläufe, der Wechselwirkungen zwischen den Arten und z.B. der jahreszeitlichen oder klimatischen Gegebenheiten notwendig. 

 

Freiwillige, die in diesem Bereich ihr FÖJ verbringen, erleben all das mit und genießen nicht selten die grundlegende Erfahrung, ein ganzes Jahr "Wachsen und Werden" verfolgen zu können.

Hier können Jugendliche auch ihre körperliche Kraft messen, weil ein erheblicher Teil der Arbeiten nicht maschinell sondern von Hand erfolgt. Notwendig sind Ausdauer und eine gute körperliche Verfassung.

 

Die FÖJler/innen arbeiten in anerkannten Biohöfen oder solchen Betrieben, die in der Umstellung zum Biohof sind, d.h. bereits ökologisch wirtschaften, aber noch nicht anerkannt sind. Die Einsatzstellen sind unterschiedlich große Höfe die z.B. vorwiegend Acker-, Gemüse- oder Obstbau betreiben. Es gibt auch solche, deren Schwerpunkt die Tierproduktion bis hin zur Fleisch- und Wurstproduktion ist. Nicht selten pflegen ökologische Landwirtschaftsbetriebe zusätzliche Naturschutzflächen.

Die meisten Höfe, egal welcher Ausrichtung, haben Kühe, Schweine, Schafe oder Hühner, die zur Selbstversorgung mit tierischen Lebensmitteln beitragen und wichtige Düngerproduzenten sind.

 

Die Arbeiten reichen - je nach Profil des Betriebes - über gärtnerische Tätigkeiten, Füttern, Misten, Tränken bis hin zum Traktor fahren, Ernten und Vermarkten. Man lernt den gesamten Ablauf des Hoflebens kennen und kann verschiedene Tätigkeiten lernen. Die wichtigsten Eigenschaften, die man mitbringen sollte, sind Offenheit und keine Angst vor Tieren, dem Draußen sein und dreckigen Händen.