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Jugendliche und FÖJ
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RUNDUM VERSORGT IM FREIWILLIGENDIENST

 

Wer macht ein FÖJ?

 

Das FÖJ ist offen für alle Jugendliche und junge Erwachsene, die die Vollzeitschulpflicht absolviert haben und zum FÖJ-Beginn nicht älter als 26 Jahre sind.

 

 

Was macht man im FÖJ?

 

FÖJler/innen unterstützen die Arbeit in ihren Einsatzstellen während des Freiwilligendienstes in "Vollzeit", d.h. helfen 40 Arbeitsstunden pro Woche.

Fünf mal im Jahr nehmen FÖJler/innen für je eine Woche an den FÖJ-Seminaren ihrer Träger teil. Dieses Seminare sind Pflichtprogramm im FÖJ.

 

 

Wie sind FÖJler/innen abgesichert?

 

  • Sie erhalten 300,00 € Unterkunfts- und Taschengeld im Monat.
  • Sie sind vollständig sozial abgesichert, d.h. die Träger sorgen für die Beiträge zur Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.
  • Sie sind während ihrer Dienstzeit unfallversichert.
  • Die Eltern der FÖJler/innen erhalten auf Antrag (weiterhin) Kindergeld.
  • FÖJler/innen können Ermäßigungen auf Zeitkarten der Verkehrsverbünde erhalten.
  • Sie können bei den Kommunen Unterstützung für Wohnkosten beantragen, wenn sie nicht bei den Eltern wohnen.
  • Sie erhalten weiterhin Halb- und Waisenrenten.
  • Ihnen stehen 26 Tage Urlaub im Jahr zu, dieser darf nicht während der Seminarzeiten genommen werden.

  • Den Freiwilligen steht in ihren Einsatzstellen ein/e Betreuer/in und beim Träger ein/e pädagogische Begleiter/in zur Seite.

 

Wie wird das FÖJ anerkannt?

 

  • Die Ableistung eines FÖJ kann die Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen, weil während des FÖJs wichtige praktische Erfahrungen gesammelt wurden.
  • In vielen Ausbildungen und Studienrichtungen kann ein FÖJ - je nach Arbeitsschwerpunkt - als Vorpraktikum anerkannt werden.
  • Ein FÖJ zählt i.d.R an bundesdeutschen Hochschulen wie zwei Wartesemester.

  • Jede/r FÖJler/in erhält am Ende des FÖJ ein Zertifikat und mindestens eine Beurteilung.

 

Auf welcher Grundlage steht das FÖJ?

 

Das FÖJ ist ein gesetzlich geregelter Freiwilligendienst und basiert auf dem FÖJ-Gesetz in seiner letzten Fassung vom 27. Mai 2002. Auf Landesebene wird es durch die Verwaltungsvorschrift des SMS zur Durchführung von Freiwilligendiensten im Freistaat Sachsen vom 31.03.2014 geregelt.

Für die Seminararbeit gibt es eine "Pädagogische Rahmenkonzeption" des Bundesministeriums sowie das Sächsische "Rahmencurriculum für die Seminararbeit im FÖJ"

Die Finanzierung des FÖJ erfolgt aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Sachsen. Die Einsatzstellen sind in geringem Umfang ebenfalls an der Finanzierung beteiligt.